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Ravshans* Haus wurde von der Geheimpolizei durchsucht und er kam für einige Tage ins Gefängnis. Beten wir für ihn und die christlichen Gemeinden in Turkmenistan, die von den Behörden streng überwacht und schikaniert werden.

Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland

Gegenwärtig erlebt die Welt die größte Flüchtlingswelle seit Jahrzehnten. Millionen von Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und afrikanischen Staaten haben ihr Land verlassen. Hunderttausende, hauptsächlich Muslime, sind inzwischen in Deutschland eingetroffen. Open Doors erreichen in letzter Zeit verstärkt Fragen zum Umgang mit der Flüchtlingssituation. Vor einigen Tagen haben wir den Brief eines besorgten Pastors aus dem Nahen Osten erhalten, der mit seiner Gemeinde tausende Flüchtlinge betreut und an die Pastoren in Deutschland einen Appell richtet. Sein Schreiben - zusammen mit ähnlichen Äußerungen anderer Leiter aus der Region - hat uns zu dieser Stellungnahme veranlasst.

Die Christen in Syrien, Irak und den Nachbarländern stehen unter großem Druck. Dennoch nehmen sie seit Jahren Flüchtlinge auf, was nur durch ihren enormen persönlichen Einsatz und die Unterstützung vieler Christen aus dem Westen möglich ist. Der Fokus der christlichen Netzwerke vor Ort liegt dabei zunächst auf der Versorgung notleidender christlicher Familien, die in den Flüchtlingslagern der UN keinen Platz haben, weil sie dort als Minderheit unter Muslimen unter Druck gesetzt und diskriminiert werden. Darüber hinaus werden jedoch auch hilfesuchende Muslime und Jesiden bereitwillig aufgenommen und unterstützt.

Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen verfolgen unsere Geschwister im Nahen Osten die jüngsten Entwicklungen in Europa mit Sorge und wollen uns Christen dazu ermutigen, den Herausforderungen durch die Flüchtlingswelle im Geiste Jesu zu begegnen.

Im Sudan wurde die Ärztin und Christin Meriam Ibrahim wegen Apostasie (Abfall vom Islam) zum Tode verurteilt. Dabei ist sie bei ihrer christlichen Mutter aufgewachsen und hat sich selbst zeitlebens als Christin betrachtet. Ihr zweites Kind musste sie - mit Ketten gefesselt - im Gefängnis zur Welt bringen. In Pakistan wurde ein christliches Ehepaar wegen angeblicher Entweihung des Korans von einem aufgebrachten Mob grausam gelyncht. Im gleichen Land wurden in Lahore etwa 150 christliche Familien von mehreren Tausend Muslimen aus ihren Häusern gezerrt und vertrieben. Auslöser war der Vorwurf gegen einen Christen, er habe den Propheten Mohammed beleidigt.
Wie wirkt die Aussage, der Islam sei eine friedliche Religion, auf die pakistanische Christin Asia Bibi, die 2010 von einem islamischen Gericht wegen angeblicher Blasphemie zum Tod verurteilt wurde und seitdem in einer Todeszelle sitzt? Wie auf die Christen muslimischer Herkunft, die im islamischen "Gottesstaat" Iran wegen Apostasie (Abfall vom Islam) in Gefängnissen gefoltert werden?
Auch wenn die große Mehrheit der Muslime in unserem Land einen friedlichen Islam praktiziert, müssen Millionen von Christen im Nahen und Mittleren Osten, in Zentralasien und Afrika seit vielen Jahren als Minderheit unter einem Islam leben, der ihnen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit verweigert. Daran sind nicht nur extremistische Gruppen wie IS, Boko Haram, Al Kaida oder Hamas beteiligt. Auch viele andere verstehen sich deshalb als die "wahren" Muslime, weil sie den Worten des Propheten vorbehaltlos Gehorsam leisten wollen. Diesen Muslimen wie auch ganzen Staaten gilt das "göttliche" Gesetz der Scharia höher als jedes von Menschen gemachte Gesetz. Sie bekämpfen Christen, aber auch zunehmend gemäßigte Muslime, die den "wahren" Islam aus ihrer Sicht verraten. Dies gilt u.a. auch für Länder wie Sudan oder Saudi-Arabien, in denen die Regierenden einen Islam durchsetzen, der die Menschenrechte der Christen und Andersgläubiger völlig missachtet.
Auch wenn der Islam in seiner extremistischen Ausprägung Hauptursache für die weltweite Christenverfolgung ist, sieht die weitaus größte Zahl der betroffenen Christen es nicht als ihre Aufgabe an, gegen den Islam vorzugehen. Stattdessen sind sie bestrebt, allen Muslimen nach dem Vorbild Jesu in Liebe zu begegnen und ihnen seine Botschaft des Friedens mit Gott und den Menschen weiterzugeben. Der Gründer von Open Doors, Bruder Andrew, buchstabiert das Wort "ISLAM" auf ganz eigene Weise: I Sincerely Love All Muslims (Ich liebe alle Muslime).








Die Nachrichtenlage ist nicht völlig klar. Aber Kardinal Schönborn hat in seiner Ansprache in der Osternacht darüber berichtet, dass ein Mitbruder meiner Ordens...gemeinschaft, der indische Pater Thomas Uzhunnalil SDB, von Islamisten am Karfreitag gekreuzigt worden ist. Am 4. März schon waren im Jemen 16 Menschen, darunter vier Schwestern von Mutter Teresa, von den Dschihadisten beim Angriff auf ein Pflegeheim ermordet worden, das die Schwestern unterhalten haben. Bei eben diesem Angriff wurde der Salesianerpater zunächst als Geisel entführt. Seine Kreuzigung für den Karfreitag war angekündigt und nun offenbar auch durchgeführt worden. Fassungslos stehen wir vor einem solchen Akt unfassbarer Unmenschlichkeit. Die Perversion von Glauben, der Missbrauch der menschlichen Sehnsucht nach Halt in Gott zeigt hier einmal mehr ihr diabolisches Gesicht. Uns bleibt das Gebet und der Einsatz nach Kräften für ein friedliches Miteinander. Möge das Martyrium von Pater Thomas in diesem Sinne fruchtbar werden und viele Menschen, besonders auch die Täter, zur Umkehr bewegen - wie damals, im Zeugnis der Schrift, als das Gebet des sterbenden Stephanus dazu beigetragen hat, dass sich der




März 2016


Befragung christlicher Flüchtlinge in deutschen Unterkünften



Herzlichen Dank, dass Sie dazu bereit sind, an unserer Studie zur Erfassung religiös motivierter Verfolgung von christlichen Flüchtlingen mitzuwirken!

Um ein realistisches und repräsentatives Bild der Verfolgung von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften zu gewinnen, möchten wir möglichst viele Einzelfälle dokumentieren. Dazu benötigen wir die Unterstützung von Menschen wie Ihnen, die in persönlichem Kontakt mit christlichen Flüchtlingen stehen oder Personen in ihrem näheren Umfeld kennen, die sich in dieser Weise engagieren. Mithilfe eines Fragebogens soll das Ergehen der betroffenen Christen dokumentiert werden (weitere Informationen zum Fragebogen finden Sie hier ).

Wenn Sie selbst mit christlichen Flüchtlingen in Kontakt stehen, bitten wir Sie darum, sich unter folgender Telefonnummer bei uns zu melden: 06195/6767-255.

(Falls jemand aus Ihrem Bekanntenkreis in der Arbeit mit Flüchtlingen aktiv ist, geben Sie diese Telefonnummer bitte weiter, damit sich die betreffende Person persönlich bei uns melden kann.)

Wenn Sie sich über die Hotline registriert haben, wird einer unserer Mitarbeiter Sie kontaktieren und Sie erhalten Ihre Zugangsdaten zum Online-Fragebogen. Dann können Sie den Fragebogen mit dem/der betroffenen Geflüchteten durcharbeiten und die Antworten direkt online eintragen. Alternativ stehen Ihnen PDF-Versionen zum Ausdrucken (auch in anderen Sprachen) zur Verfügung, falls Sie z. B. am Ort des Interviews keinen Internetanschluss haben sollten oder den Fragebogen dem/der Betroffenen direkt aushändigen möchten (weitere Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten finden Sie hier ).

Vielen Dank für Ihre Mithilfe! Gott segne Sie für Ihren wichtigen Dienst.

Zugang zum Online-Fragebogen:
www.opendoors.de/verfolgung/christenverfolgung_heute/christliche_fluechtlinge_in_deutschland/zugang_zum_online_fragebogen/

Feb.2016


Wie kurdische Journalisten der "Jerusalem Post" berichteten, wurde der Bub im Laden seines Vaters im Westen Mossuls von IS- Spionen entdeckt, als er gerade mit seinem portablen CD- Player Popmusik hörte.

Enthauptung im Stadtzentrum  


Daraufhin wurde der 15- Jährige an die IS- Schlächter ausgeliefert, die ihn in einem öffentlichen Scharia- Prozess zum Tode durch Enthauptung verurteilten.




Jan.2016



Brutale Methoden der IS- Schergen

Köpfen, die Kehlen durchschneiden, kreuzigen, verbrennen, vom Dach werfen, steinigen, lebendig begraben - die Hinrichtungsmethoden der IS- Schlächter sind grausam. Erst Ende November waren im Internet Bilder aufgetaucht, die zeigen, wie die Dschihadisten angeblich homosexuelle Iraker auf grausame Art und Weise ermorden (siehe Tweet unten): Zunächst wurden die Männer gefesselt, dann mit verbundenen Augen von einem Gebäude gestoßen und schließlich gesteinigt. Ihre blutüberströmten Leichen wurden einfach auf der Straße zurückgelassen.







Dez.2015__________________________________________________________________

VIDEO: Angriffe auf religiöse Minderheiten (Christen und Jesiden) in Flüchtlingsheimen | report München
www.youtube.com/watchfacebook.com/theisraelproject/photos/a.279044817315.179332.73528002315/10154605979807316/

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vimeo.com/111944802

 

 

 


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